• Willkommen auf den Seiten der Hobby-Sternwarte Muchelndorf

    Welcome to Muchelndorf Amateur Observatory

 

 

Darf ich vorstellen? Meine private Hobbysternwarte! Der Begriff "Sternwarte" sollte nicht zu ernst genommen werden, denn meine Teleskope haben keinen festen Standort.
Ich bin kein Profi sondern bin dabei. mich langsam auf dem Gebiet der Astrofotografie "vorranzutasten".
Der Satz "Astrophotography is not like taking a photo of your cat", aus einem Erklärvideo im Internet hat sich mir inzwischen eingeprägt. Zum Beispiel ist der Jupiter im Durchschnitt 778 Millionen Kilometer von der Erde entfernt. Noch deutlich anspruchsvoller ist die Aufnahme von Galaxien und Nebeln. Es geht darum, die Photonen, die ein solches Objekt aussendet, einzufangen und dann ein vernünftiges Signal aus dem Rauschen zu generieren. Und - letztendlich ein Bild.
Erste Ergebnisse und eine Beschreibung meiner Bemühungen stelle ich Euch auf diesen Seiten vor.

 

Bild des Monats

Hier stelle ich Euch in loser Abfolge mein "Bild des Monats vor"

 

Diesmal: NGC 7635 Bubble Nebula im Sternbild Kassiopeia - ca. 7100 Lichtjahre von der Erde entfernt

 

bubble5

 

 

 

Mobile Sternwarte

Meine Sternwaerte ist mobil, denn unser Grundstück ist rundherum von Bäumen umgeben. Wir haben aber eine "Hauskoppel" in deren Mitte ich 360° Rundumblick habe.

mob sw250

 

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Meine Ausrüstung

Ich habe mit einem ganz einfachen Teleskop (<100€) angefangen und den Mond damit beobachtet. Sogar meine schwere Canon-Kamera habe ich - mittels Adapter - dort angeschlossen. Das Ganze war natürlich furchtbar wackelig...

 

c11 250

 

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Unser Sonnensystem

Innerhalb unseres Sonnensystemes gibt es viel zu entdecken. Die Sonne mit Ihren Protuberanzen und Flares, der fazinierende Mond und die Planeten.

saturn250

 

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Deepsky

Deepsky, das bedeutet Galaxien und Nebel, die teilweise Millionen von Lichtjahren von uns entfernt sind. Die Fotografie solcher Objekte ist eine echte Herausforderung.

wp250

 

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Der Sternenblog - Neues von der Sternwarte

Der Sternenblog - Neues von der Sternwarte

19.10.2021

Wetterbedingt habe ich mich mal an der Neubearbeitung einiger "Erstlingswerke" versucht. Zuerst der IC434 Pferdekopfnebel:

Das Foto ist am 12./13.02.2021 in nur einer Session entstanden. Es handelt sich um eine reine RGB-Aufnahme. "Damals" habe ich noch 2x2 Binning benutzt - das mache ich inzwischen nicht mehr.
Ich habe das Bild mit meinem 203/1000er Newton gemacht - es also ist kein Satellit durchs Bild gezischt, die Linie ist ein "Newton-Spike" vom Alnitak:

IC434 10

Aufnahmedaten:

Datum: 12./13.02.2021
Teleskop: Omegon Pro Newton N203/1000 | Kamera: ASI294MC Pro Color-Kamera | Belichtung: 70x300s RGB mit UHC-Filter = 5,83h | Bin: 2x2 | Temp: -10°C | Gain: 121 | 39 Darks | je 60 Flats und Darkflats |kein BIAS

Dann der M1 Krabben- oder Krebsnebel.Diesen Nebel habe ich am 30. und am 31.03.2021 mit dem C11 fotografiert. Es waren - auch v.d. Auflösung her - zwei ganz unterschiedliche Aufnahmen, die erste habe ich mit UHC-Filter und 13x300s bei Binning 2x2 gemacht. Eine Nacht später habe ich dann einen neuen Versuch mit 13x300s RGB bei 1x1 Binning und 5x300s mit 12nm Hα-Filter unternommen (das war m.E. mein erster Versuch überhaupt mit Schmalband-Filter).
Jedenfalls habe ich diese "wilde Kombination" jetzt mal in Photoshop händisch per "freier Transformation" übereinandergelegt und neu bearbeitet:

M1 34

Aufnahmedaten:

Datum: 30.03. und 31.03..2021
Teleskop: Celestron C11 | Kamera: ASI294MC Pro Color-Kamera |Belichtung: 13x300s RGB mit UHC-Filter (Bin 2x2), 13x300s RGB (ohne Filter - Bin 1x1) und 5x300s Hα = 2,58h | Temp: -10°C | Gain: 121 | 12 Darks | je 60 Flats und Darkflats |kein BIAS

13.10.2021

Eigentlich war mein Plan für heute Nacht, die M33-Galaxie mit dem APO aufzunehmen. Ich hatte mich aber mit der Blickrichtung verschätzt - nach nur 5x200s war eine Baumgruppe im Sichtfeld. Ich brauchte also einen "Lückenbüsser", bis die Galaxie hoch genug am Himmel stand. Ich habe mich ein bisschen in Stellarium nach einem passenden Objekt für das Sichtfeld des APo umgeschaut und habe mich für den NGC6914 im Sternbild Schwan entschieden. Bis 2 Uhr Morgens hatte ich 75x200s brauchbare Belichtung gesammelt:

NGC6914

Aufnahmedaten:

Datum: 12./13.10.2021
Teleskop: Omegon Pro APO AP 72/400 Quintuplet | Kamera: ASI294MC Pro Color-Kamera | Belichtung: 75x200s ohne Filter/RGB = 4,17h | Bin: 1x1 | Temp: -10°C | Gain: 121 | Offset: 30 | 28 Darks | je 60 Flats und Darkflats | 30 BIAS

Ich habe mir dann den Wecker auf 2 Uhr gestellt, meine Flatframes erstellt und das Teleskop erneut auf die M33 geschwenkt. Jetzt stand die Dreiecks-Galaxie hoch genug am Himmel und die Bäume waren kein Thema mehr.

Heute Morgen kurz vor 6Uhr habe ich dann mit der Belichtung von M33 aufgehört. Hier sind 55x200s= 3,05 Stunden zusammengekommen. Auch hier habe ich "auch die Schnelle" noch eine Bearbeitung angestossen.
Leider ist mir der Kern bei 200s schon ziemlich ausgebrannt und ich hatte mir für die Belichtungszeit mehr erwartet. Aber, naja - draufpacken geht immer - und evt. wäre ein kleiner Stack mit kurzen Belichtungen für den Kern auch nicht schlecht:

M33 4

Aufnahmedaten:

Datum: 13.10.2021
Teleskop: Omegon Pro APO AP 72/400 Quintuplet | Kamera: ASI294MC Pro Color-Kamera | Belichtung: 55x200s ohne Filter/RGB = 3,05h | Bin: 1x1 | Temp: -10°C | Gain: 121 | Offset: 30 | 28 Darks | je 60 Flats und Darkflats | 30 BIAS

 

12.10.2021

Ich hatte eine längere "Sonnenabstinenz". Entweder ich hatte tagsüber keine Zeit oder die Sonne hat nicht geschienen. Heute habe ich frei UND die Sonne hat sich blicken lassen. Die Gelegenheit war also günstig.
Und weil für heute Nacht ein klarer Himmel angekündigt ist und ich mein C11 sowie durch den APO tauschen wollte, habe ich zwischendurch mal den Fraunhofer-Refraktor auf meine Montierung gehievt.
Leider war die "Sonnensession" etwas holprig, denn immer wieder zogen Wolken durch. Ich bediene das Teleskop bei der Sonnenbeobachtung immer über eine Remote-Verbindung vom Schreibtisch aus,
da es draussen auf dem Laptop zu stark blendet.
Für die Fernsteuerung war ich vom RDP-Protokoll inzwischen auf das schnellere "NoMachine" gewechselt - leider musste ich feststellen, dass das Programm den Bildinhalt des Remote-Rechners
stark "glättet" - selbst bei der höchsten Qualitätseinstellung. Das Fokussieren mit dem Motorfokus vom heimischen Rechner aus war also quasi eher ein "Fokus-Raten".
Ich habe dann aus den Tiefen meiner Linux-Kiste mein altes freeRDP-Script gefummelt - damit ging es besser.
Tja - und dann war die Sonne so schnell weg, wie sie gekommen war - es folgten Wolken und schliesslich Starkregen.In der Abbau-Eile konnte ich keine Flat-Datei mehr erstellen - ich hatte aber noch eine ca. 2 Monate alte - die hat sogar funktioniert.

Also - hier ein kurzer Blick auf die Sonne mit dem Celestron C6R, D-ERF und Daystar Quark Chromosphere:

sonne121021 1kl cl

sonne121021 2kl cl

AR 2882:

sonne121021 3kl cl

11.10.2021

Den Ringnebel habe ich nochmal mit etwas verkleinertem Sternenlayer als crop herausgestellt:

M57 3 crop

Ausserdem ist meiner Skycam dieser nette Brocken ins Netz gegangen (10.10.2021 19:56:54):

101021 3

10.10.2021

Für gestern Nacht hatte der Wetterbericht hat mal wieder gelogen. Anstelle der - vorhergesagten - durchgehend klaren Nacht hatte der Wettergott ein Wolkenband von der Breite unseres Grundstücks über mir herüberziehen lassen.
Ab 2:30Uhr wurde es dann langsam klar und ich konnte immerhin 418x20s auf meinen M76 draufpacken.
Ich bin jetzt bei einer Gesamtbelichtungszeit von 538x20s = ca. 3 Stunden angelangt. Weil ich den ersten Stack ohne Flats gemacht habe / machen musste (siehe oben) habe ich das dann beibehalten.
Es war dann ziemlich schwierig, den Hintergrund einigermassen zu ebnen. Weder die APP-Tools noch die ABE und DBE in PI haben alles weggeschafft. Wieder habe ich AstroFlats Pro benutzen müssen.
Ich denke, ich werde noch ein wenig mehr Licht für den "kleinen Hantelnebel" sammeln, für heute ist aber schon wieder Regen angesagt.
Hier der vorläufige Output:

M76 6

Aufnahmedaten:

Datum: 09.10.2021 und 10.10.2021
Teleskop: Celestron C11 | Kamera: ASI294MC Pro Color-Kamera | Belichtung: 538x20s RGB (ohne Filter) = ca. 3h | Bin: 1x1 | Temp: -10°C | Gain: 121 | Offset: 30 | 20 Darks | keine Flats, Darkflats, BIAS

Und heute Morgen bei Sonnenaufgang gab es auf meiner Skycam einen spektakulären Wolken-Tsunami - den möchte ich Euch nicht vorenthalten:

101021

09.10.2021

Gestern Morgen hatte der Wetterbericht eine komplett klare Nacht vorhergesagt. Ich hatte mein C11 nach Einbruch der Dunkelheit auf den Ringnebel M57 ausgerichtet und wollte den "durchlaufen" lassen.

Natürlich gab es gegen 22:30Uhr ein großes Wolkenfeld direkt über mir - laut Wolkenradar das Einzige in ganz Europa.
Ich habe mich für eine kurze Belichtung (20s) entschieden und Immerhin konnte ich bis zum Wolkenfeld 278s20s = 1,54h Lightframes sammeln:

M57 3

Aufnahmedaten:

Datum: 08./09.10.2021
Teleskop: Celestron C11 | Kamera: ASI294MC Pro Color-Kamera | Belichtung: 278x20s RGB (ohne Filter) = 1,54h | Bin: 1x1 | Temp: -10°C | Gain: 121 | Offset: 30 | 20 Darks | keine Flats, Darkflats, BIAS

Ebenfalls im Bild ist die IC1296-Galaxie - deshalb habe ich mich gegen einen zu starken crop entschieden.
Ich weiss, dass man mit Hα noch einen tollen "Halo" herausbringen könnte, aber für meinen Geschmack geht dann der Charakter des "himmlischen Auges" irgendwie verloren.
Ich denke, das lasse ich erstmal.
Meine Flats konnte ich leider nicht verwenden, damit hatte ich eine starke Aufhellung in der Bildmitte. ich habe die Flats heute Morgen erstellt und zwischen Flat und Aufnahme lag ein Flip.
Evt. lag es daran (?) - der Stack besteht nur aus Aufnahmen vor dem Flip. Ich habe mir jedenfalls mit AstroflatPro in PS beholfen.

Tja - und als das Wolkenfeld gegen 1Uhr dann vorbeigezogen war, wollte ich eigentlich weiterbelichten.
Leider neigte sich das Teleskop schon stark Richtung Hausdach, also habe ich auf M76 - den "Kleinen Hantelnebel" geschwenkt. Zuerst war alles gut, aber als dann nach nicht mal einer Stunde der Meridian-Flip dran war, zog ein dichter Nebel auf.

Zuerst in der Höhe und dann auch am Boden. Das Wolkenradar und die App haben weiterhin behauptet, das alles super wäre...
Die Aufnahmen nach dem Flip habe ich dann alle verworfen. Immerhin habe ich 120x20s "im Kasten", in den nächsten Tagen werde ich weiter belichten:

M76 2

Aufnahmedaten:

Datum: 09.10.2021
Teleskop: Celestron C11 | Kamera: ASI294MC Pro Color-Kamera | Belichtung: 120x20s RGB (ohne Filter) = 40Min. | Bin: 1x1 | Temp: -10°C | Gain: 121 | Offset: 30 | 20 Darks | keine Flats, Darkflats, BIAS

Bei Durchsicht der Bilder meiner SkyCam habe ich dann heute Morgen quasi als Bonus noch einen Metor gefunden:

081021 1

081021 2

 

07.10.2021

Letzte Nacht war es - schon wieder - wolkenfrei also habe ich (carpe noctem!) mein C11 auf die M82 "Zigarren-Galaxie" geschwenkt.
Ich habe 268x20s brauchbare frames RGB (ohne Filter) sowie 36x200s mit dem 12nm Hα-Filter "geschossen" und komme somit auf eine Gesamtbelichtungszeit von 3,49 Stunden.

M82 40

Aufnahmedaten:

Datum: 06./07.10.2021
Teleskop: Celestron C11 | Kamera: ASI294MC Pro Color-Kamera | Belichtung: 268x20s RGB (ohne Filter) plus 36x200s Hα 12nm = 3,49h | Bin: 1x1 | Temp: -10°C | Gain: 121 | Offset: 30 | je 28 Darks | je 60 Flats und Darkflats |je 30 BIAS

05.10.2021

In der Nacht konnte ich für den NGC6888 42x200s RGB sammeln. Leider war das nix, der RGB Stack verbessert das Bild des Nebels kaum. Ich hätte mit OIII weitermachen sollen...
Ich habe mich dann nochmal an die Neubearbeitung mit dem "schlechten" OIII gemacht. Ein bisschen geholfen hat die "Horizontal Banding Noise Reduction" in den Astronomy Tools
Nach dem neuen Anlauf ist die Mitte des Nebels ist jetzt nicht mehr ganz so schwarz. Ich habe alle (mir bekannten) Register gezogen - mehr bekomme ich erstmal nicht hin.

cres30

Aufnahmedaten:

Datum: 13./14.9.2021 - Neubearbeitung 05.10.2021
Teleskop: Celestron C11 | Kamera: ASI294MC Pro Color-Kamera | Belichtung: 469x20s Hα 12nm, 192x20s OIII 12nm = 3,67h | Bin: 1x1 | Temp: -10°C | Gain: 121 | Offset: 30 | 28 Darks | je 60 Flats und Darkflats | 30 BIAS

29.09.2021

Schon wieder gab es einen schmalen Streifen Hoffnung am Nachthimmel. Es musste also schnell ein Objekt her. Ich habe mich für den planetarischen Nebel NGC1501 (="Oyster Nebula") im Sternbild Giraffe entschieden.Herausgekommen sind 234 verwendbare Kurzzeitbelichtungen (RGB, ohne Filter) a 20 Sekunden. Der Nebel ist im C11 winzig, das Bild ist ein crop:

NGC1501 Oyster

Aufnahmedaten:

Datum: 28.9.2021
Teleskop: Celestron C11 | Kamera: ASI294MC Pro Color-Kamera | Belichtung: 243x20s = 81 Minuten RGB ohne Filter | Bin: 1x1 | Temp: -10°C | Gain: 121 | Offset: 30 | 30 Darks | je 60 Flats und Darkflats | 30 BIAS

28.09.2021

Meine Wetterapp hat mich - schon wieder - um den Schlaf gebracht. Sie hat behauptet, es wäre ab 3Uhr Morgens klar. Also habe ich mir den Wecker gestellt.
Natürlich war es nicht klar - zumindest nicht vollständig - es zogen immer wieder Wolkenfelder durch. Außerdem schien der Mond (immerhin noch 69% sichtbar) ziemlich hell vom Himmel.
Egal - ich dachte ich probiere mal was mit UHC-Filter. Ich habe mich für die M81 - Bodes Galaxie entschieden.
In der Voransicht im APT schien mir der Kern schnell auszubrennen, also habe ich mich für eine 20s-Belichtung entschieden. Von 260 Belichtungen waren wegen der Wolken (Danke, Wetter-App!)
leider nur 153 brauchbar.

Ich hatte mich an dieser Galaxie im April schonmal versucht - mit dem Ergebnis war ich allerdings nicht so zufrieden. Damals hatte ich 38x200s belichtet - da war der Kern natürlich völlig hinüber. Außerdem war ich leicht aus dem Fokus.
Wie dem auch sei - ich bin dann auf die abstruse Idee gekommen, die Kurzzeit-Belichtung von heute Morgen mit der alten Aufnahme zu verheiraten.
Dazu habe ich beide Aufnahmen entsternt und in PS zusammengefügt. Das Sternenlayer der Kurzzeitbelichtung habe ich dann darüber gelegt. Das war nicht ganz so einfach, denn die Kamera-Orientierung war seinerzeit eine Andere:

M81 16

Aufnahmedaten:

Datum: 01.04.2021 und 28.9.2021
Teleskop: Celestron C11 | Kamera: ASI294MC Pro Color-Kamera | Belichtung: 153x20s = 51Minuten mit UHC-Filter plus 38x200s RGB ohne Filter = 2,96h Gesamtbelichtung | Bin: 1x1 | Temp: -10°C | Gain: 121 | Offset: 30 | je 30 Darks | je 60 Flats und Darkflats | 30 BIAS

Der Kern ist leider auch bei 20s schon ausgebrannt, ich habe allerdings mit Unity-Gain fotografiert - evt. hätte ich da noch runterschrauben können. Insgesamt sind die Aufnahmen vielleicht noch etwas verrauscht aber mehr Entrauschen hätte die Strukturen vermutlich gekillt. Da fehlt dann evt. doch noch etwas Belichtung...

26.09.2021

Es gab heute dann doch noch eine kurze Lücke und ich konnte den Saturn-Nebel noch etwas besser ausleuchten.
Insgesamt habe ich jetzt 183x10s = 30,5 Minuten beisammen. Mehr ging nicht, da war die Lücke dann auch schon wieder vorbei...

Saturn Nebula2

Aufnahmedaten:

Datum: 25. und 26.9.2021
Teleskop: Celestron C11 | Kamera: ASI294MC Pro Color-Kamera | Belichtung: 183x10s = 30,5Minuten RGB ohne Filter | Bin: 1x1 | Temp: -10°C | Gain: 121 | Offset: 30 | 30 Darks | je 60 Flats und Darkflats | 30 BIAS

 

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Da mich das "Astrofieber" gepackt hat, habe ich mich an einen Nachbau des AllSky-Kamera-Projektes von Thomas Jacquin gemacht. Auf seiner GitHub-Seite gibt es eine genaue Projektbeschreibung. Eine 125mm-Doppelmuffe (Sanitärrohr), 2 Muffenstopfen, eine Plexiglas-Kuppel, ein Raspberry Pi 4 und eine Kamera - fertig ist das Himmels-Observatorium. Der Raspberry fertigt über Nacht Bilder, Sternenspur-Aufnahmen (Star-Trails), Timelapse-Videos und Keogramme für die Bewölkungsanalyse an. Für die Star-Trail-Aufnahmen werden automatisch die Bilder analysiert und die Fotos mit Bewölkung werden entfernt. Am Ende der Nacht lädt ein Script dann die "Ausbeute" auf meinen Server hoch. Eine konfigurierbare web-Seite stellt der Autor ebenfalls auf GitHub zur Verfügung. Ich hoffe, dass es mir durch die Dauerbeobachtung des Himmels gelingt, zum Beispiel Bilder von Sternschnuppen "einzufangen".

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Observatorium Live

 

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